Über mich

Als ich darüber nachgedacht habe, was ihr da draußen gerne über mich erfahren möchtet, ging es mir ständig durch den Kopf, dass meine Geschichte, wie ich auf den Hund kam, schon ziemlich kitschig ist.

 

Schon als kleines Kind von 8 Jahren antwortete ich zu jedem Geburtstag, Weihnachten oder Ostern auf die Frage: „Und? Was wünscht du dir?“ – „Einen Hund!“

 

Dieser Wunsch wurde mir jedoch nicht erfüllt, sodass ich nach einigen Wellensittichen, Kaninchen und Ratten erst im stolzen Alter von 22 Jahren meinen ersten Hund mein Eigen nennen durfte.

 

Baiko kam in mein Leben und benahm sich überhaupt nicht so, wie es in all den Büchern beschrieben wurde.

 

Wenn er keinen Bock auf etwas hatte, dann machte er es einfach nicht. Egal ob das für ihn positiv oder negativ war. Wenn er es nicht wollte, dann war da nichts zu machen. Ich muss immer noch schmunzeln, wenn ich darüber nachdenke wie lange wir daran gearbeitet haben, dass er an einer bestimmten Stelle in der Stadt am Bordstein sitz macht Da habe ich zum ersten mal gemerkt, dass auch ich stur sein kann. 😉

 

Mit Baiko lernte ich die tolle Welt der Rettungshundearbeit kennen und auch hier zeigte er mir, dass er sich seine eigenen Regeln stricken möchte. Er raste durch den ganzen Wald, fand alle versteckten Personen, kam dann zu mir gerannt und grinste mich einfach nur an.

 

Mein Hirn sagt mir immer, dass das Hunde nicht können, aber Baiko war eben anders. Er wusste, dass er eine Belohnung dafür bekommt, wenn er es richtig macht, aber er wollte es einfach nicht. Er fand es lustiger, seinen eigenen Plan umzusetzen.

 

Zu dieser Zeit fing ich an, mich mit der Hundeerziehung wirklich zu beschäftigen. Ich lass keine Bücher oder durchforstete das Internet (das habe ich all die Jahre vorher schon ausgiebig getan), sondern ich setzte mich hin und dachte nach...

 

Ich fing an analytisch Sachen zu hinterfragen, die immer schon so gemacht wurden. Ich orientierte mich nicht mehr an anderen, sondern fand meinen eigenen Stil. Der ist nicht perfekt und passt auch nicht zu 100% auf jedes Hund-Mensch-Team, aber das muss es auch nicht.

 

Ganz nebenbei fing ich mit Baiko auch das Dummytraining an. Wenn man in den Zwanzigern ist, hat man ja noch Zeit...

 

Und dann verlor ich mein Herz an diesen tollen Sport. Ich bin immer noch davon begeistert, wie sehr diese Arbeit mit dem Hund die Beziehung zueinander auf allen Ebenen anspricht. Der Hund muss zu einem gewissen Grad gehorchen, sich was sagen lassen und dann auch wieder total selbstständig sein. Das Problem hierbei war, dass ich mit Baiko nur an inoffiziellen Test teilnehmen konnte und ich bin und war ja schon immer ein wenig Prüfungssüchtig.

 

Dann kam die Möglichkeit, dass ich einen zweiten Hund zu Baiko dazu holen konnte und die Suche begann in der Retrieverwelt. Am Ende verlor ich ein zweites mal mein Herz an die Toller und Mika trat in mein Leben. Fünf Jahre später kam dann noch sein Sohn Indy dazu.

 

Zum Glück haben Mika und Indy einige typische Probleme bei der Dummyarbeit. So konnte ich anhand meiner eigenen Hunde lernen, diese zu beheben und vor allem zu verstehen, warum sie auftauchten.

 

Es machte mich auch demütig gegenüber anderen Teams, die auch Probleme hatten. Wenn du ein Problem nie selbst durchlebt hast, tendiert man schnell dazu, dem Hundeführer oder die Rassewahl die Schuld an dem Fehler zu geben. Aber nicht jeder Hundeführer ist perfekt, nur weil er mal ein Buch gelesen oder ein Seminar besucht hat, bei dem ihm alles erklärt wurde, was er für das perfekte Handling braucht.

 

Jeder Mensch braucht dort Hilfe, wo er sie benötigt und genau hier liegt meine Stärke. Ich kann mich in den Hundeführer hineinversetzen und versuche zu verstehen, was das Team jetzt benötigt.

 

Ich habe keine Standardlösungen parat. Ich habe jedoch im Laufe der Zeit einige Techniken und Methoden entwickelt, wie man einem Hund das Erlernen des Dummysports einfacher machen kann und genau das gebe  ich in meiner Hundeschule Jagdfieber weiter.

 

Ich mag Probleme, sie machen das Leben interessant! Wie öde wäre es, wenn alle immer 20 Punkte in einer Aufgabe bekommen würden. Ja, das ist am Anfang echt genial, aber wenn es alle können, ist es auch irgendwie nichts Besonderes mehr

 

Im letzten Jahr bin ich mit meiner Familie nach Kanada gezogen und nach all den neuen Eindrücken, vermisse ich auch die tollen Trainingserlebnisse und das Engagement all meiner Teams in Deutschland. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen mit meiner Hundeschule Jagdfieber Neuland zu betreten und in das online Training einzusteigen. Noch ist der Weg nicht ganz klar, aber ich bin mir sicher, mit euch zusammen werde ich sehr viel Spaß haben!

 

Was ist jetzt zu tun?

 

Wenn du auch ein Problem mit deinem vierbeinigen Kumpel hast oder er einfach anders ist, als all die anderen in der Dummygruppe, dann trag dich am besten in meine E-Mail Liste ein. Dann bleibst du auf dem Laufenden darüber was ich mir in nächster Zeit so alles einfallen lasse. :-) Einfach hier klicken

 

Habt Spaß mit euren Hunden, dann haben sie es auch mit euch!

 

Liebe Grüße

Susanne

Fokus ist alles!
Fokus ist alles!

Meine Lehrer

Mika

Tollartrollets Molle - "Mika"

 

Mika kommt unter anderem zum Einsatz, wenn ein Team im Einzeltraining eine schrittweise Gewöhnung an das Training in der Gruppe benötigt. So kann ein fließender und reibungsloser Übergang von der Einzel- zur Gruppenstunde stattfinden.


- Tollingjaktprov elite (schwed. offene Klasse), 2x 1. Preis, 2x 2. Preis (von Hakan geführt)

- Workingtest in der offenen Klasse mit gut bestanden

- Tollingjaktprov ÖKL (schwed. Fortgeschrittenenklasse), 2x 1. Preis (vorzüglich) ->
Qualifizierung für Elite

- 3x 1. Preis (vorzüglich) schwed. Schweißprüfung, 1x HP (Ehrenpreis für eine besonders gute Leistung auf der Fährte), offene Klasse und damit schwedischer Fährtenchampion!

- schwedische Schweißprüfung, Anlagsklass

- Bringleistungsprüfung (3. Platz)

- Workingtests: Fortgeschrittenenklasse

- Tollingjaktprov NKL (schwed. Anfängerklasse), 1. Preis (vorzüglich)

- APD/F - Dummyprüfung für Fortgeschrittene (3. Platz)

- APD/A - Dummyprüfung für Anfänger (3. Platz)

- BHV Hundeführerschein Stufe 2

- JP/R - Jugend Jagdprüfung für Retriever

- schwedischer Wesenstest

- Rettungshundeeignungstest


Indy

Inlicios Hot and Cold - "Indy"

 

Indy ist mein Nachwuchs, mit dem ich von Anfang an jagdlich arbeiten werde. Ich bin gespannt, was ich durch ihn alles Neues lernen werde.


- Tollingjaktprov elite (schwed. offene Klasse), 3. Preis

- Tollingjaktprov öppen (schwed. Fortgeschrittenenklasse), 2x 1. Preis (vorzüglich), bester Hund der Klasse -> Qualifizierung für Elite die höchste Klasse der Tollingprüfungen

- APD/A - Dummyprüfung für Anfänger, Suchensieger

- Tollingjaktprov NKL (schwed. Anfängerklasse), 1. Preis (vorzüglich), bester Hund des Tages

- JP/R - Jugend Jagdprüfung für Retriever, Suchensieger

- 3x 1. Preis (vorzüglich) schwed. Schweißprüfung, offene Klasse und damit schwedischer Fährtenchampion!

- schwed. Schweißprüfung, Anlagsklass


Ewig in Erinnerung...

Baiko

Dutch Dynamite Deadline Dean - "Baiko"

 

Er hat mich viel gelehrt.

Vor allem, auch um Ecken zu denken, um die eigentlichen Ursachen eines Fehlverhaltens zu finden und zu beheben.


- Div. Flächenprüfungen für Rettungshunde

- GRC Dummyprüfung für Anfänger

- Rettungshundeeignungstest


Warum Jagdfieber?

Am Anfang dieser Seite stand die Frage: Wie will ich meine Hundeschule nennen? Welchen Namen gebe ich ihr, damit man versteht, was ich vermitteln möchte?

 

Ich möchte in meiner Hundeschule Mensch-Hund-Teams helfen ihre Probleme in der Dummy- und Jagdlichen Arbeit zu verstehen und zu beheben, damit sie wie ich dem Jagdfieber nach MEHR verfallen.

 

Die Dummy- und jagdliche Arbeit basiert auf der Grundlage der Jagd nach "Beute". Zum einen Stoffsäckchen (=Dummies) und zum anderen kaltes Wild. Die Hunde dürfen hierbei ihre ganz natürlichen Anlagen ausleben. Sie dürfen - nach den Regeln, die ihr Hundeführer aufstellt - rennen, suchen, finden, ihre Nase einsetzen und mit ihrem Hundeführer zusammen Abenteuer erleben. Ganz so, als würden sie gemeinsam mit ihrem Rudel auf die Jagd gehen.

 

Aus diesen Überlegungen heraus entstand der Name Jagdfieber, der für mich beide Trainingsarten verbindet: Dummyarbeit und Wildtraining.

 

Mit meiner Hundeschule möchte ich jeden Hundehalter erreichen, der sich ernsthaft mit der Beschäftigung/Auslastung seines Hundes auseinandersetzen möchte. Jeder Hund und jeder Halter sind mir willkommen. Egal welche Rasse, Alter oder welches Problem beim Training vorliegt. Hauptsache, ihr seid mit Spaß und auch ein bisschen Ehrgeiz bei der Sache.


fortlaufende Weiterbildung:

2018

 

- Seminare zum Dummytraining:

  • Ulrike von Ruckteschell
  • Karsten Lemke

 

2017

 

- Seminare zum Dummytraining und Tolling:

  • Carsten Schröder
  • Jelle Huysmans, Lindsay Savels

2016

 

- Seminare zur jagdlichen Ausbildung, Dummytraining und Tolling:

  • Frank Röhrig
  • Karsten Lemke
  • Jelle Huysmans, Lindsay Savels

2015

 

- Jagdscheinprüfung erfolgreich abgelegt

- Dummyseminare:

  • Freddy Höfling
  • Carsten Schröder

2014

 

Dummyseminare:

  • Dirk Volters
  • Betty Schwieren
  • Oliver Kiraly
  • Ronald Pfaff
  • Carsten Schröder

2013

 

Zertifizierung zur Hundetrainerin und Verhaltensberaterin nach BHV|IHK

  • 312 Stunden Theorie
  • 500 Praxisstunden in unterschiedlichen Hundeschulen

Dummyseminare:

  • Viviane Theby
  • Nicole Pfaller

bis 2012

 

Dummyseminare:

  • Anke Bogaerts
  • Freddy Höfling
  • Karsten Lemke
  • Stefan, Filip Bollen, Lydia Gossens