Welpen und Junghundetraining - Flächensuche

Die gefundene Person macht die Belohnung spannend.
Die gefundene Person macht die Belohnung spannend.

In diesem Kurs werden die Welpen und Junghunde an ihren zukünftigen Sport herangeführt. Wir bringen ihnen bei, dass Menschen, die sie zusammen mit ihrem Hundeführer "zufällig" im Wald finden, ganz besonders toll sind und dass es sich lohnt, diese zu suchen.

Keine Angst, euer Hund wird nicht während eines Spazierganges wild drauflos stürmen, um nach Menschen zu suchen. In diesem Kurs lernen die Kleinen, dass sich die Suche im Wald nur ZUSAMMEN mit ihrem Hundeführer lohnt!

Grundthemen sind: freie Suche im Wald, Bindungsaufbau zum Hundeführer, Verknüpfung: fremde Menschen sind toll, Finden des "richtigen" Mittels zur Belohnung.


Flächensuche

- oder die Jagd nach versteckten Menschen -

Zur Zeit kann leider kein Flächensuchtraining stattfinden, da ich keine Gebiete dafür zur Verfügung habe. Falls du Interesse an der hobbymäßigen Flächensuche hast und ein Waldstück mit mind. 500x500m Fläche kennst, in dem Hunde frei (natürlich unter der Kontrolle des Hundeführers) laufen dürfen, dann melde dich bitte über das Kontaktformular.

 

Sobald ein Gebiet zur Verfügung steht, kann das Training beginnen!


Kurse Flächensuche


Ich biete Euch 2 Varianten der Flächensuche an.


Gruppenstunde:

 

Es wird in einer Gruppe mit maximal 5 Hunden trainiert.

Die Flächensuche erfordert Kondition und Findewille.
Die Flächensuche erfordert Kondition und Findewille.

Es wird die gesamte Verhaltenskette vom Suchansatz bis zur fertigen Anzeige strukturiert und in kleinen Schritten nacheinander aufgebaut.

Da mein Trainingsaufbau von Anfang an Witterungsspaziergänge beinhaltet, darf eurer Hund schon vor der perfekt sitzenden Anzeige frei im Wald nach Personen suchen und ist nach dem Training rechtschaffen müde. ;-)

 

 

 

Thementraining:

 

In diesem Training wird auf ein spezielles Thema eingegangen. Es geht hierbei nicht um z.B. den Aufbau der Verhaltenskette der Anzeige an sich, sondern um die Behebung schon vorhandener oder gerade entstehender Probleme, die gesondert trainiert werden müssen. Innerhalb dieser Trainingseinheiten arbeiten wir zusammen heraus, warum euer Hund ein spezielles Problem hat. Ich gebe euch Lösungsvorschläge, wie ihr dieses beheben könnt.

Ein Sprung zu weit und die gefundene Person könnte berührt werden.
Ein Sprung zu weit und die gefundene Person könnte berührt werden.

Mögliche Problemfelder sind z.B.

  • Verlassen der gefundenen Person
  • Fehlanzeigen
  • keine Suchmotivation
  • "Augensucher"
  • Bedrängen

Ursprung der Flächensuche in der Rettungshundearbeit

 

Zwar beschreibt die Geschichte immer wieder Fälle, in denen Menschenleben durch Hunde gerettet wurden, aber systematisch genutzt wurden diese Fähigkeiten in Deutschland erst während der beiden Weltkriege. Hier entwickelte sich zunehmend ein Bewusstsein dafür, dass Hunde in der Lage waren, verwundete Soldaten im Feld ebenso aufzuspüren wie verschüttete Zivilisten unter Trümmern. Die anfänglichen „Zufallsfunde“ wurden zum Anlass genommen, eine systematische Ausbildung von Hunden speziell für diese Zwecke zu entwickeln. Ab da erfuhr das Rettungshundewesen einen kometenhaften Aufschwung.

Ausrüstung für eine Flächensuche.
Ausrüstung für eine Flächensuche.

Mittlerweile gibt es deutschlandweit unzählige Gruppen, die in verschiedenen Hilfsorganisationen ebenso wie  in freien Staffeln organisiert sind. Sie werden in den allermeisten Fällen durch die Polizei zu Einsätzen gerufen, müssen allerdings zuvor eine anspruchsvolle Prüfung bestehen und diese auch regelmäßig wiederholen, um dem hohen Anspruch, der zu Recht an einen Rettungshund gestellt wird, kontinuierlich genügen zu können. Unterschieden wird in den Sparten Flächensuche, Trümmersuche, Lawinensuche und Mantrailing.

Bei der Flächensuche, die ich in meiner Hundeschule anbieten möchte, stöbert der unangeleinte Hund weiträumig um seinen Hundeführer herum und ist darauf trainiert, jegliche menschliche Witterung auszuarbeiten und den gefundenen Menschen dann seinem Hundeführer „anzuzeigen“. Im Einsatzfall dauern solche Suchen oft Stunden, manchmal gar Tage. Hund und Hundeführer müssen über ein hohes Maß an Teamfähigkeit, Fitness, Ausdauer und Findewillen verfügen, um hier bestehen zu können. Der Hund folgt seiner eigenen Nase, muss dabei aber stets durch seinen Hundeführer lenkbar bleiben, denn nur dieser kennt das jeweilige Suchgebiet.  

 

Quelle: Wikipedia, privat

 


Flächensuche - Was ist das?

Die Flächensuche ist eine wunderbare Art, seinen Hund auszulasten. Der Hund darf alles, was er von Natur aus möchte: Rennen, Suchen, Finden und belohnt werden!

Flächensucher zeigt witterungsbedingt schwieriges Hochversteck an.
Flächensucher zeigt witterungsbedingt schwieriges Hochversteck an.

Der Name "Flächensuche" ist absichtlich so gewählt. Auf das Wort "Rettungshund" verzichte ich in diesem Kontext bewusst. Dieses Training wendet sich an solche unter euch, die die Flächensuche rein zur Auslastung des Hundes betreiben wollen. Ich hätte sie auch "Spaß Flächensuche" oder ähnliches nennen können, aber auch das könnte missverstanden werden. Ich möchte kein Flächensuchtraining ohne Ziel und Plan unterrichten. Natürlich bleibt der Spaß nicht auf der Strecke, aber das Training hat klar zum Ziel, eure Hunde und euch zu einem sicheren Team zu machen, welches auch schwierige Suchen und Anzeigen meistern kann.  

Beispielanzeige eines Rückverweisers -> Ball beißen.
Beispielanzeige eines Rückverweisers -> Ball beißen.

In meinen Kursen können zwei Anzeigearten von eurem Hund erlernt werden - Verbeller und Rückverweiser. Je nach Hund oder auch je nachdem, was der Hundeführer möchte, wird dem Hund beigebracht, an der gefundenen Person zu bellen oder nach dem Fund zurück zum Hundeführer zu laufen, um diesem dann zu "sagen", dass er eine Person gefunden hat. Beide Anzeigeformen haben ihre Vor- und Nachteile und sprechen unterschiedliche Charaktere der Hunde an, wodurch für jedes Team ein maßgeschneidertes Training stattfinden kann.

 


Baiko und ich am Anfang unserer Rettungshundeausbildung 2006.
Baiko und ich am Anfang unserer Rettungshundeausbildung 2006.

Meine Qualifikation:

 

Ich war 8 Jahre lang Rettungshundeführerin im Deutschen Roten Kreuz und habe einen Verbeller 6 Jahre lang erfolgreich in 4 Prüfungen und Dutzenden von Einsätzen geführt. Einen Rückverweiser habe ich eigenverantwortlich bis zur Prüfungsreife ausgebildet.

Außerdem habe ich in meiner aktiven Zeit ein tolles Netzwerk von Freunden aufbauen können, die für die unterschiedlichen Probleme in der Rettungshundearbeit immer ein offenes Ohr haben.


Hinweis!

In meinen Kursen erlangt ihr keine Einsatzfähigkeit für den Ernstfall! Ich unterrichte euch auch nicht in all den Disziplinen, die in einer offiziellen bzw. einer Hilfsorganisation angehörigen Staffel neben der reinen Arbeit mit dem Hund noch notwendig sind, wie z. B. Sanitätsausbildung, Unterricht in Karte & Kompass, Einsatztaktik.