Jagdliches Fährtentraining

- oder die Jagd nach der verlockenden Spur -

 

Beim jagdlichen Fährtentraining bieten wir Euch drei Varianten in den Schwierigkeitsstufen Basis-, Trainings- und Prüfungsfährte an. Nicht immer muss die Fährte mit Wildschweiß präpariert werden, um einen zuverlässig und freudig arbeitenden Hund hervorzubringen – im Gegenteil. Auch hier variieren wir unsere Trainingsgestaltung entsprechend der konkreten Trainingsziele. Für jeden Hund setzen wir dann je nach Leistungsstand die Bausteine individuell zusammen. Nach jedem Training wird ein kurzes Protokoll mit Beschreibung, Feedback, Hausaufgaben etc. erstellt.

Basisfährte:

 

  • Grundlagentraining – für Welpen wie für Späteinsteiger
  • Fährtentraining als Ergänzung für Prüfungsschleppenarbeit (JP/R, BLP, JEPs,…)

 


Trainingsfährte:

 

  • Aufbau und Vorbereitung auf Prüfungsfährten (JEPs, RGP, VPS, R/SwP, V/SwP, …)

Prüfungsfährte:

 

  • Jagdliche Fährte nach Wunsch: Ohne Analyse und Trainingstipps reines Abarbeiten einer Fährte nach vorherigem briefing durch den Hundeführer

 


Fährte Spezial oder Übernacht:

  • Spezielle Trainings zu den Themen Winkelarbeit, Verleitungen, Ansatzsuche,

    Zwischenbestätigungen, Wundbetten, Ausdauer, Orientierung, Geländeübergänge,

    Wetterbedingungen und Windrichtungen,…

  • Fährtentraining für rüstige Senioren und Jagdhunde außer Dienst


Jagdliche Fährtenarbeit – was ist das?

 

Als Schweißfährtenarbeit (oder auch Nachsuche) wird im jagdlichen Brauchtum das Verfolgen, Auffinden und zur Strecke bringen von verletztem, meist angeschossenem Wild durch einen Hundeführer und seinen Hund bezeichnet.

Pelle wird auf die Fährte angesetzt.
Pelle wird auf die Fährte angesetzt.

Ziel der Nachsuche ist es, sowohl verletztes Wild vor langem Leiden zu bewahren als auch bereits verendetes, aber nur schwer aufzufindendes Wild schnell zu bergen, vornehmlich um das wertvolle Fleisch (Wildbret) vor dem Verderben zu schützen (Quelle: Wikipedia).

 

Bei der Schweißarbeit arbeitet der Hund am langen Riemen (ca. 10 m) und im Geschirr oder einer speziellen Halsung. Der Hundeführer folgt in entsprechendem Abstand und hält den

Riemen möglichst auf Spannung. Dies hilft zum einen dabei, das Hundeverhalten auf der Fährte zu interpretieren (= lesen lernen),

und zum anderen, das Tempo zu regulieren.

 

Die Schweiß- oder jagdliche Fährtenarbeit ist eine anspruchsvolle Aufgabe und wird daher heute in vielen Jagdprüfungen abgeprüft. Die Prüfungsfährten sind entweder Teil einer komplexen Jagdprüfung (z.B. Brauchbarkeit (JEPs), RGP, VPS,…) oder eigenständige Prüfungen (V/SwP, R/SwP,…). Die Länge der Fährte variiert dabei zwischen 300 m und über 1000 m.

Eine erfolgreiche Fährtenarbeit verdient eine besondere Belohnung.
Eine erfolgreiche Fährtenarbeit verdient eine besondere Belohnung.

Da die Schweißarbeit sehr planungs- und zeitintensiv ist, kommt sie in vielen Vorbereitungskursen auf jagdliche Prüfungen schlichtweg zu kurz. Diese Lücke möchten wir mit unserem Angebot gerne schließen. Inwieweit ein Einsatz des später erfolgreich geprüften Hundes bei einer reellen Nachsuche dann tatsächlich sinnvoll ist, steht auf einem ganz anderen Blatt…

 

Wir bieten keine Kurse zum Thema Mantrailing oder Sportfährte an!