Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Podigee. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationen 'In der aktuellen Podcast-Episode von Dummy & Co. spricht Susanne von der Hundeschule Jagdfieber mit Ines Fuchs, Dummy-Leistungsrichterin im Jagdspaniel Klub. Ines gibt spannende Einblicke in die Prüfungen des Vereins, erklärt den Aufbau der Workingtests und verrät, was Hundeführer beachten sollten, wenn sie mit ihrem Hund starten möchten. Hier findest du die wichtigsten Punkte aus dem Interview zusammengefasst.
Warum gibt es spezielle Prüfungen für Spaniels?
Spaniels unterscheiden sich in ihrem Arbeitsstil deutlich von Retrievern. Während Retriever vor allem durch Markierfähigkeit glänzen, sind Spaniels Stöberhunde, die ihre Nase intensiv einsetzen. Genau dafür wurden die Prüfungen im Jagdspaniel Klub entwickelt – um den Hunden eine artgerechte Herausforderung zu bieten. Seit 2010 gibt es dafür eine eigene Prüfungsordnung, die speziell auf die Fähigkeiten der Spaniels zugeschnitten ist.
Welche Prüfungen werden angeboten?
Der Jagdspanielclub bietet Dummyprüfungen und Working Tests an, die in drei Leistungsstufen unterteilt sind:
- Beginner
- Novice
- Open
Seit 2022 gibt es zusätzlich eine Veteranenklasse für ältere Hunde. Alle Prüfungen finden mit 250-Gramm-Dummies statt – eine Anpassung, die besonders den kleineren Spanielrassen zugutekommt.
Wer darf teilnehmen?
Teilnehmen dürfen alle Jagdhunde, die im VDH oder einem FCI-anerkannten Stammbuch eingetragen sind. Du musst kein Mitglied im Jagdspaniel Klub sein, profitierst aber von Vorteilen wie günstigeren Startgeldern und bevorzugten Startplätzen, wenn du beitrittst.
Was erwartet dich bei einer Prüfung?
Die Prüfungen im Jagdspaniel Klub bestehen aus verschiedenen Aufgaben, die den natürlichen Anlagen des Hundes entsprechen. Besonders wichtig sind dabei:
- Nasenarbeit und Suche
- Apportieren
- Freiverlorensuche und Schleppenarbeit
- Steadyness und Gehorsam
Während Retrieverprüfungen oft auf große Distanzen ausgelegt sind, arbeiten Spaniels auf kürzeren Entfernungen – dafür aber mit viel Eigeninitiative und Ausdauer.
No-Gos bei Prüfungen
Es gibt klare Regeln, deren Missachtung zu Punktabzug oder zum Ausschluss führen kann. Dazu gehören zum Beispiel:
- Weigerung, ins Wasser zu gehen
- Einspringen vor dem Kommando
- Aggressionen gegenüber Menschen oder Hunden
- Nichtaufnahme eines gefundenen Dummies
- Übermäßiges und anhaltendes Bellen
Ein Sicht- oder Spurlaut ist jedoch erlaubt und führt nicht automatisch zu Punktabzug.
Was wird besonders positiv bewertet?
Richter legen großen Wert auf Hunde, die mit Eigeninitiative, Freude und klugem Einsatz von Wind und Gelände arbeiten. Ein Spaniel, der selbständig sucht, seine Nase konsequent einsetzt und dabei ruhig und konzentriert arbeitet, hat beste Chancen auf hohe Punktzahlen.
Beginner, Novice oder Open – welche Stufe ist die richtige?
Als Einsteiger startest du meist in der Beginnerklasse. Hier stehen einfache Markierungen und Grundlagen im Vordergrund. In der Novice- und Open-Klasse steigen die Anforderungen, zum Beispiel durch anspruchsvollere Einweisaufgaben oder komplexere Suchaufgaben. Hast du mit deinem Hund eine höhere Klasse bestanden, darfst du nicht mehr zurück in die Beginner-Klasse wechseln.
Warum lohnt sich eine Mitgliedschaft?
Neben den Vorteilen bei Startplätzen und Startgebühren unterstützt du mit deiner Mitgliedschaft auch die Weiterentwicklung der Prüfungen. Der Jagdspaniel Klub ist eine engagierte Community, die viel Wert auf praxisnahe und faire Prüfungen legt.
Lust auf mehr?
Wenn du neugierig geworden bist, schau dir die Prüfungsordnung und kommende Termine direkt auf der Website des Jagdspaniel Klubs an. Dort findest du alle weiteren Infos rund um Dummyarbeit und Working Tests.




