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Weitere Informationen 'Korrektur ist ein Thema, das oft missverstanden wird. Du erfährst in dieser Podcastepisode:
- Warum du deinem Hund mit Korrektur das Leben erleichterst
- Wann du nicht korrigieren solltest
- Und wie du fair und klar bleibst – auch wenn’s mal frustrierend wird
Auf Wunder hoffen anstatt zu korrigieren
Letztens ist mir selbst etwas passiert, was ich wirklich jedem Mitglied im Fußkurs immer und immer wieder predige, nicht zu machen...
Ich bin mit Yuko Fuß gelaufen.
Ich hab gesehen, dass er zu weit vorn ist – aber ich hab gehofft, dass er es noch merkt und ich nicht korrigieren muss.
Spoiler: Hat er nicht.
Ich habe mich selbst beschummelt – und Yuko das Training schwerer gemacht.
Ich hab's aber mitten im Training gemerkt.
Und beim nächsten Mal war klar: Ich gebe ihm wieder klare Leitlinien, statt auf Wunder zu hoffen.
Die wichtigste Regel bei der Korrektur
Dein Hund muss erst verstehen, was du von ihm willst, bevor du ihn korrigierst.
- Korrektur ist nur fair, wenn dein Hund bewusst eine falsche Entscheidung trifft – also wenn er die Übung kennt.
- Vorherige Klarheit ist Pflicht.
Hier ein paar Beispiele:
- Fußarbeit: Erst lernt dein Hund die Position. Dann kannst du korrigieren, wenn er sie absichtlich verlässt.
- Voran: Erst baust du Vertrauen auf. Dann korrigierst du, wenn er bewusst schief läuft.
- Abgabe: Erst bringt er verlässlich. Dann kannst du sauber korrigieren, wenn er das Dummy knauscht oder Kurven zu dir läuft.
Dein Mindset entscheidet – nicht deine Laune
Keine Stimmungskorrekturen.
Heute streng, morgen locker? Damit verwirrst du deinen Hund.
Setze klare Grenzen – für dich und deinen Hund.
Konkret heißt das:
- Fußarbeit: Wo genau soll dein Hund laufen?
- Kleine Suche: Wo genau soll er suchen – nicht einfach „nicht zu weit“.
- Voran: Definiere dein Lining, damit du klar korrigieren kannst.
Was bringt eine gute Korrektur?
- Dein Hund lernt schneller und führt die Signale zuverlässiger aus, weil:
- Der Hund lernt, was richtig ist
- Und eauch, was nicht geht
→ So kann er sich sicher innerhalb klarer Regeln bewegen.
Beispiele hierzu:
- Fußarbeit: Korrigieren, wenn er im Begriff ist rauszugehen.
- Voran: Korrigieren, wenn er sich vom Line abwendet.
Korrektur muss unangenehm – aber fair sein
Eine Korrektur, die deinen Hund nicht juckt, ist keine Korrektur.
Korrektur bedeutet: Das Schöne entziehen, nicht Schmerz zufügen.
Frage dich: Was will dein Hund gerade tun? Beim Thema Fußarbeit wäre das zum Beispiel: Zum Baum? Zum anderen Hund? Schnüffeln? Beim Sitzpfiff: Einfach weiterrennen?
Dann setze eine passende Korrektur, zum Beispiel:
- Fußarbeit: Rückwärtsgehen
- Sitzpfiff: Hingehen und konsequent sitzen lassen – egal wo
Wann du NICHT korrigieren solltest:
- Fußarbeit: Wenn dein Hund Angst hat
- Voran: Bei Unsicherheit (z. B. ungewohntes Gelände)
- Markierung: Während aktiver, aber noch orientierungsloser Suche
Fazit
- Dein Mindset ist entscheidend.
Bleib fair, bleib klar – und bleib bei dir. - Mach’s deinem Hund leicht.
Klare Regeln + klare Grenzen = freies, sicheres Arbeiten. - Korrektur ist Hilfe – keine Strafe.
Sie ist unangenehm, aber sie schützt deinen Hund vor Frust, Verwirrung – und falschen Mustern.




