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Weitere Informationen 'Wassertraining ohne Wasser: So bereitest du deinen Hund optimal vor
In dieser Podcastepisode geht es darum, wie du mit deinem Hund gezielt Wassertraining vorbereiten kannst, selbst wenn du weit und breit keinen See findest. Kaum jemand hat wirklich gute und zugängliche Gewässer in der Nähe, aber das sollte für dich keine Ausrede sein. Mit ein wenig Kreativität kannst du einen Großteil des Trainings problemlos an Land durchführen und deinem Hund die wichtigsten Bausteine fürs Wasser beibringen.
Schwimmen lernen geht nur im Wasser
Es gibt eine Sache, die du wirklich nur im Wasser üben kannst und das ist das Schwimmen selbst. Dein Hund muss lernen, sich vom Boden zu lösen und den Mut zu fassen, ins tiefe Wasser zu gehen. Viele Hunde tun das von selbst, andere brauchen Unterstützung und einen strukturierten Aufbau. Wenn dein Hund eher zur zweiten Kategorie gehört, dann kannst du dir unseren Wasserkurs “Einfach Schwimmen” anschauen. In diesem lernt dein Hund ruhig und ohne Druck ins Wasser zu gehen und selbstständig anzufangen zu schwimmen. Du findest ihn unter https://www.hundeschule-jagdfieber.de/wasserkurs-sp/.
Warum du so viel ohne Wasser trainieren kannst
Bevor du mein deinem Hund Wasserarbeit machen kannst, muss er viele Fähigkeiten entwickeln, die nichts mit echtem schwimmen zu tun haben. Dazu gehört, wie er mit Aufregung umgeht, wie er Gelände annimmt und wie er Verleitungen stehen lässt. Genau diese Grundlagen lassen sich hervorragend trocken üben.
Aufregung kontrollieren
Viele Hunde überdrehen am Wasser lange bevor sie überhaupt im Wasser sind. Sie hören das Geräusch eines geworfenen Objekts, sehen das Platschen oder spüren die Erwartung im Training. All das führt zu Lauten, Impulsdurchbrüchen oder mangelnder Konzentration. Deshalb lohnt es sich, die Reize gezielt zu simulieren.
Treiben mit Luftballons
Knallende Luftballons sind ein einfacher Weg, um das Geräusch eines Schusses realistisch nachzustellen. Du kannst im Wald oder auf einer Wiese ein paar Knaller einsetzen und deinen Hund dabei im Sitz halten. Wichtig ist, dass nach dem Knall nichts passiert. Dein Hund lernt, dass Aufregung nicht automatisch eine Aktion bedeutet.
Arbeiten mit der Ballschleuder
Die Ballschleuder erzeugt einen schnellen Bewegungsreiz. Viele Hunde schießen bei solch fliegenden Objekten sofort hoch. Trainiere, dass dein Hund sitzen bleibt und die Impulse aushält, ohne laut oder hektisch zu werden.
Pfützen clever nutzen
Wenn es regnet, freu dich. Pfützen sind perfekte Trainingspartner. Du kannst eine Markierung hineinwerfen, das typische Pitsch erzeugen und mit deinem Hund ruhigb bleiben üben. Viele Hunde verlieren bei diesem Geräusch völlig die Nerven. Je früher du das trocken trainierst, desto entspannter wird später das echte Wassertraining.
Auch Gewässer nutzen, an denen du nicht trainieren darfst
Es klingt ungewöhnlich, aber ist extrem effektiv. Wenn du an einem Ort spazieren gehst, an dem dein Hund nicht ins Wasser darf, dann ist das die perfekte Möglichkeit für ruhiges Training. Du kannst einen kleinen Stein hineinwerfen oder einfach nur daran vorbeilaufen. Die Umgebung wirkt stark auf den Hund ein, ohne dass er ins Wasser darf, und genau das hilft beim Aufbau von Disziplin und Gelassenheit.
Fußarbeit am persönlichen Endgegner
Am Wasser wird dein Hund nicht nur durch das Wasser selbst abgelenkt, sondern durch alles, was ihn aufregt. Deshalb lohnt sich Fußarbeit an schwierigen Reizen wie frei laufenden Katzen, Nachbarshunden, bellenden Hunden, spielenden Hunden oder Alltagssituationen, in denen dein Hund sonst immer frei laufen darf. Je besser dein Hund lernt, diese Reize auszuhalten, desto entspannter wird er später am Wasser arbeiten.
Umrunden verhindern
Viele Hunde holen das Dummy aus dem Wasser, steigen am gegenüberliegenden Ufer aus und rennen außen herum zum Hundeführer zurück. Das ist unerwünscht und kann schon an Land verhindert werden.
Gräben und unangenehmes Gelände
Wenn dein Hund verstanden hat, dass er denselben Weg zurückkommen soll, kannst du gezielt Gräben und schwieriges Gelände nutzen. Es gibt Gräben, über die man laufen kann, weil ein Rohr darunter liegt. Genau an solchen Stellen kannst du trainieren, dass dein Hund nicht die Abkürzung nimmt, sondern denselben Weg zurückgeht, durch die Pfütze springt oder durchs Gras läuft.
Pfützen als Trainingspartner
Viele Hunde mögen Pfützen nicht und versuchen, sie zu umgehen. Wenn dein Hund aber dazu neigt, auch am Wasser auszusteigen und zu umrunden, dann sind Pfützen ein wertvolles Übungsterrain. Im Smart Basics Kurs gibt es eine spezielle Vorübung, die deinem Hund genau dieses Verhalten erklärt und ein sauberes Rückkommen fördert. Du findest ihn unter https://www.hundeschule-jagdfieber.de/dummykurs/.
Anti Schütteln vorbereiten
Ein großes Thema im Wassertraining ist das nicht Schütteln bis das Dummy in der Hand liegt. t. Dieses Thema kannst du wunderbar ohne Wasser üben.
Alltagssituationen nutzen
Immer wenn dein Hund nass wird, , entsteht ein natürlicher Schüttelimpuls. Dieser Impuls ist der gleiche, wie wenn dein Hund aus dem Wasser kommt. So kannst du das “nicht-schütteln” perfekt ohne Gewässer trainieren. Wenn du Unterstützung fürs “Nicht-Schütteln” suchst, kannst du dir unseren Kurs zur Abgabe am Wasser anschauen. Dort findest du einen strukturierten Aufbau für Anti Schütteln und eine klare Abgabe. Du findest ihn unter https://www.hundeschule-jagdfieber.de/wasserkurs-sp/abgabe-wasser/.
Fazit
Es gibt so viele Dinge, die du problemlos ohne Wasser üben kannst. Du kannst die Aufregung trainieren, das Umrunden verhindern und das Anti Schütteln vorbereiten. All diese Bausteine schaffen Ruhe, Klarheit und Struktur für deinen Hund. Sie sorgen dafür, dass du beim echten Wassertraining viel schneller Fortschritte machst und dich voll auf das Schwimmen konzentrieren kannst.
Wenn du schließlich doch an ein Gewässer kommst, bist du bestens vorbereitet und kannst das Training genießen.
Links, die in dieser Episode erwähnt wurden:
-> zum Smart Basics Dummykurs
-> zum Wasserkurs "Einfach Schwimmen"




