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Weitere Informationen 'Dein Hund geht freudig ins Wasser, schwimmt hinüber, findet das Dummy und dann steht er da. Mit Dummy im Maul geht er einfach nicht mehr rein. Er umrundet, er wälzt sich, er lässt das Dummy vielleicht sogar fallen.
Wasser ist nicht das Problem
Bevor du anfängst, das Umrunden zu verhindern oder die Schleppleine dran zu lassen, lohnt es sich zu verstehen, was wirklich passiert. Dein Hund hat kein Mut- oder Schwimmproblem. Er geht ja rein, er schwimmt gerne, er ist hochmotiviert. Das Problem ist, dass er auf der gegenüberliegenden Seite ohne deine Hilfe eine Entscheidung treffen muss, und diese Entscheidung fällt ihm mit Dummy im Maul schwer. Das Umrunden ist nur das Symptom. Die Schleppleine nimmt ihm die Entscheidung ab, löst aber nichts, weil der Hund ganz genau weiß, dass sie dran ist.
Erst an Land, dann ins Wasser
Der erste Schritt ist die Frage, wie dein Hund an Land mit schwierigen Geländeübergängen umgeht. Geht er auf dem Rückweg außen herum, statt durch den Übergang zu gehen? Wenn ja, fang dort an, denn an Land kannst du viel besser agieren, als im Wasser.
Den Geländeübergang Wasser aufbauen
Zieh dir eine Anglerhose an und schick deinen Hund über Wasser. Dann läufst du ruhig hinterher und bleibst im Wasser stehen. Dein Hund kann das Dummy jetzt nur noch im Wasser abgeben. Er bekommt einen echten Grund, wieder einzusteigen, weil er es nirgends anders loswird. Ob er dabei dreimal um sich dreht oder von der Seite ankommt, ist in dieser Phase egal. Es geht zunächst nur darum, dass er dir das Dummy ins Wasser bringt. Wenn das zuverlässig klappt, gehst du Stück für Stück weniger tief ins Wasser, bis dein Hund dir das Dummy wieder an Land bringt.
Zwei Übungen, die den Aufbau unterstützen
Nasses Fell, gleich wieder rein.
Dein Hund bringt das Dummy, du nimmst es ab und schickst ihn sofort wieder ins Wasser. So übt er, mit nassem Fell ohne Schüttelpause erneut einzusteigen. Dafür braucht er das Signal „geh schwimmen", also ins Wasser gehen, ohne vorher etwas gesehen zu haben. Das ist ein kleines, aber sehr praktisches Kommando, das dir bei jeder Wasserbaustelle hilft.
Ruhe nach der Abgabe
Wenn dein Hund aus dem Wasser kommt und sich sofort wälzt, schüttelt und aufgeregt herum fetzt, solltest du das nicht laufen lassen. Mach die Leine dran, bestätige ihn ruhig und lass ihn erst herunterkommen, bevor es weitergeht. Dein Hund soll lernen, dass nach der Abgabe keine Party folgt, sondern Ruhe.
Was tun, wenn er trotzdem umrundet?
Geh ins Wasser. Dein Hund muss lernen, dass es keinen Ausweg gibt und dass der einzige Weg zur Bestätigung durch das Wasser führt. Wenn du merkst, dass du zu schnell vorgegangen bist oder das Gelände zu schwer war, ist das kein Drama, aber die Antwort darauf ist immer dieselbe: zurück ins Wasser, nicht an Land bestätigen.




