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Weitere Informationen 'Dummytraining macht nicht nur Spaß, es ist auch eine anspruchsvolle Zusammenarbeit zwischen Dir und Deinem Hund. Doch gerade in der Anfangszeit passieren viele Fehler, oft ohne dass du sie überhaupt bemerkst. In diesem Artikel zeige ich dir die vier größten Fehler im Dummytraining, damit du sie vermeiden kannst und mit deinem Hund ein starkes Team wirst.
1. Zu frühe Kombination von Fußarbeit und Aufgabe
Die Fußarbeit gehört zu den meistunterschätzten, aber wichtigsten Bestandteilen im Dummytraining. Viele starten mit intensivem Fußtraining im Junghundalter, binden es aber viel zu früh in komplexe Aufgaben ein.
Das Problem: Dein Hund kann unter Ablenkung (Dummys, Helfer, neue Umgebung) seine zuvor erlernte Fußarbeit nicht mehr zuverlässig abrufen, was wiederum zu Frust bei dir und deinem Hund führt.
Tipp: Trenne das Fußtraining konsequent vom eigentlichen Dummytraining, bis dein Hund die Fußarbeit auch unter hoher Ablenkung souverän beherrscht. Nutze z. B. ein Geschirr, um ihn während des Trainings zu führen, und führe ihn mit Futter gezielt in die Grundstellung. So bleibt sein Kopf frei für die eigentliche Aufgabe.
2. Zu später Start mit echten Blinds
Viele Hundeführer zögern, mit Blinds zu arbeiten, dabei lassen sich diese Aufgaben stark vereinfachen, sodass sogar Junghunde sie erfolgreich lösen können. Das Vertrauen deines Hundes in dich ist gerade im Junghundealter besonders hoch. Warum dieses Vertrauen also nicht direkt nutzen?
Tipp: Beginne bereits ab der 16. Woche mit dem Aufbau einfacher Blinds. Verwende dafür z. B. eine Futterschüssel auf einem Grasstreifen mit seitlichem Wind. So lernt dein Hund von Anfang an: Auch wenn er nichts sieht, wenn du ihn schickst, kommt er zum Ziel.
3. Falscher Belohnungspunkt: Wann und wo ist entscheidend!
Belohnungen gehören zu jedem erfolgreichen Training. Doch die wenigsten achten bewusst auf Zeitpunkt und Ort der Belohnung. Dadurch entstehen häufig unerwünschte Verhaltensmuster. Ein Klassiker ist das sogenannte Antischütteltraining am Wasser: Der Hund kommt mit Dummy aus dem Wasser, soll sich nicht schütteln und wird nach dem Schütteln belohnt. Das widerspricht jedem lerntheoretischen Ansatz.
Tipp: Belohne immer direkt das Verhalten, das du sehen möchtest. Nutze zum Beispiel Futter aus der Tube während der Phase, in der sich dein Hund noch nicht schüttelt und beende die Belohnung, sobald er es tut. So verknüpft er korrektes Verhalten mit positiver Bestätigung.
4. Pfeifensignal als Abbruch – ein fataler Fehler
Viele nutzen das Rückrufsignal mit der Pfeife (z. B. „tut-tut“), um Aufgaben abzubrechen. Doch die Pfeife soll im Dummytraining ein Werkzeug zur Kommunikation sein – nicht zur Korrektur. Wenn dein Hund lernt, dass das Pfeifensignal bedeutet: „Du bekommst das Dummy jetzt nicht“, verliert er das Vertrauen in die Pfeife. Später ignoriert er sie im Training oder sogar auf Prüfunge, mit teils sehr peinlichen Folgen.
Tipp: Nutze die Pfeife ausschließlich zur Zusammenarbeit und Führung, nie zum Abbruch. Wenn du eine Aufgabe abbrechen willst, mach das verbal oder geh aktiv auf deinen Hund zu. So bleibt die Pfeife ein positives Kommunikationsmittel, auch auf weite Distanz.
Fazit: Vermeide diese vier größten Fehler im Dummytraining
Fehler sind menschlich, aber sie müssen sich nicht einschleichen, wenn du weißt, worauf es ankommt. Hier noch einmal die Übersicht:
- Trenne Fußarbeit und Aufgabe sauber voneinander.
- Beginne frühzeitig mit echten Blinds, um Vertrauen aufzubauen.
- Wähle den Belohnungspunkt bewusst – richtiges Timing macht den Unterschied.
- Nutze die Pfeife als Hilfe, nicht als Abbruchsignal.
Wenn du diese größten Fehler im Dummytraining vermeidest, baust du von Anfang an eine klare, faire und erfolgreiche Trainingsstruktur auf – für ein harmonisches Team aus Mensch und Hund.
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